Schuster News 005: "Schuster first"

19. Dez 2018

"Schuster first" - Präzision aus Denklingen in den USA gefragt wie nie

Für den Maschinenbauer Schuster aus dem bayrischen Denklingen steht die Export-Tür in den USA nach wie vor weit offen. Und dies trotz der dort geltenden „America-first“-Maxime. „Schuster first!“ lautet nämlich die Devise US-amerikanischer Unternehmen, wenn es um allerhöchste Präzision geht. Insbesondere Zulieferer der Automobil-Industrie kommen um die High-tech-Produkte des bei Landsberg am Lech gelegenen Herstellers vertikaler CNC-Bearbeitungsmaschinen nicht herum.

Den Grund dafür erläutert Andreas Strobl, Geschäftsführer des Unternehmens:

„Geht es zum Beispiel um kontinuierliche Prozesssicherheit bei der Bearbeitung von hochgenauen Planetenradträgern für Automatikgetriebe in PKWs mit 7 bis 10 Gängen, ist extreme Präzision gefragt. Dank einem Patent, das mittlerweile auch in den USA erteilt wurde, erzielt Schuster hier Genauigkeit der Planetenbohrungen von <10µ. Zum Vergleich: ein menschliches Haar ist etwa 10-mal so dick!“

Auf mehreren Pick-Up-Maschinen vom Typ P30 und VD20 werde in einer Kombinationsbearbeitung gedreht, gebohrt, gerieben und teilweise noch geschliffen. Und das alles in einer Aufspannung, ohne menschlichen Eingriff und voll automatisiert, so Strobl weiter.

Produktionsanlage P-Serie  Dank kürzester Span-zu-Spanzeiten, optimaler Zugänglichkeit, kompakter Bauweise sowie rüst- und bedienerfreundliche Auslegung bewährt sich die P-Serie im harten Produktionsalltag in der Automobil-Industrie, in der Antriebs- und Getriebetechnik und des allg. Maschinenbaus.

„Wir bei Schuster setzen auf die Weiterentwicklung von Bewährtem; nicht Revolution, sondern Evolution ist der Schlüssel zum Erfolg“, ergänzt Michael Bernhofer, Teamleiter NC-Anwendungstechnik bei Schuster.

Und Andreas Strobl nennt noch einen weiteren Grund für das boomende Geschäft mit amerikanischen Automobil-Zulieferern: „Dank unserem Vertriebs- und Servicepartner Dynamic Machines of Detroit mit Niederlassungen in Detroit und Toronto stellt das Thema ‚Service’ kein Problem dar. Mehrere Vorführmaschinen, ein umfangreiches Ersatzteillager sowie gut geschulte Monteure vor Ort wissen unsere Kunden sehr zu schätzen. Durch innovative und effiziente Hightech Lösungen sowie durch die tägliche Präsenz vor Ort baut Schuster den Marktanteil in den USA stetig aus. Und da für US-amerikanische Unternehmen in punkto Präzision und Prozesssicherheit nach wie vor die Maxime „Schuster first“ gilt, sehen wir dem angekündigten Protektionismus gelassen entgegen.“

News als PDF herunterladen