Im Jahr 1979 wagte Helmut Schuster den Start in die Selbstständigkeit. Daraus wurde nach 28 Jahren ein Unternehmen, welches ca. 160 Mitarbeiter beschäftigt. Das darüber hinaus auch den Bundespreis 2004 für hervorragende innovatorische Leistungen erhielt.
Am 1. Mai 1979 begann Helmut Schuster zusammen mit einem Mitarbeiter in der kleinen Denklinger Dorfschmiede. Die Anfangszeit bezeichnete er als "Findungsphase", als man neben der Teilefertigung mit dem Bau von Sondermaschinen begann. Damals war schon der Bau einer Tennisschlägermaschine spektakulär, die unter anderem auch die Schläger für Steffi Graf produzierte. Als die Gemeinde Denklingen 1986 ein Gewerbegebiet auswies, nutzte Helmut Schuster die Gelegenheit und baute die erste Fertigungshalle. Neue Entwicklungen in der Medizintechnik, Maschinen zur Hammer- und Steinbohrerherstellung oder eine vollautomatische Roboter-Prüfmaschine zur Qualitätssicherung der ersten in Deutschland hergestellten Airbags brachten den Wandel zum klassischen Maschinenbauunternehmen.
Der inzwischen auf 60 Mitarbeiter angewachsene Betrieb benötigte 1992 eine Erweiterung der Fertigungshalle und erhielt für seine hervorragenden innovativen Leistungen den bayerischen Staatspreis sowie den Bundespreis.
Der Durchbruch gelang 1997 mit der vertikalen VTM-350-Plattform, eine Weltneuheit durch die vertikale Bearbeitungstechnik. In diesem Jahr wurde Schuster Präzision auch der bayerische Qualitätspreis für besondere technische Leistungen verliehen. Die innovativen Entwicklungen erforderten 1998 den Bau einer zweiten Fertigungshalle, dem Schuster-Technologiezentrum.